Numerus Clausus für Medizin in Teilen verfassungswidrig

Das Vergabeverfahren für Studienplätze in Humanmedizin ist nur teilweise mit dem Grundgesetz vereinbar. Das Bundesverfassungsgericht verlangt zahlreiche Änderungen bis Ende 2019.

Das aktuelle Verfahren für die Studienplatzvergabe verletzt den grundrechtlichen Anspruch der Bewerber auf gleiche Teilhabe am staatlichen Studienangebot. So entschied das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil am in Karlsruhe.

Bund und Länder müssen daher bis zum 31. Dezember 2019 verschiedene Mängel in ihren Gesetzen beheben. Zum Beispiel muss bei der Vergabe nach Wartesemestern der Zeitraum begrenzt werden (derzeit benötigt man 15 Wartesemester). Des Weiteren muss auf den Zwang zur Festlegung auf bis zu sechs gewünschte Studienorte in Abhängigkeit Abiturnote verzichtet werden. Zusätzlich muss bei den Auswahlverfahren der Hochschulen eine Vergleichbarkeit der Abiturnoten über die Landesgrenzen hinweg sichergestellt werden. Jedoch darf die Abiturnote dabei nicht mehr das einzige Kriterium darstellen.

In Deutschland kommen derzeit auf jeden Studienplatz für Humanmedizin fünf Bewerber. Die Studienplätze hingegen werden zu 20 % über die besten Schulnoten, zu 20 % über Wartesemester und zu 60 % über ein Auswahlverfahren direkt an den Hochschulen verteilt. Ob diese Zahlen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiterhin bestand haben, wird sich bis Ende 2019 zeigen.

Quelle: http://www.zeit.de/

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